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National

Auseinandersetzungen nach HSV-Pleite

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. März 2018
Quelle: imago

Am Samstag musste der Hamburger SV gegen Hertha BSC eine erneute Niederlage hinnehmen. Das führte nach Abpfiff zu einigen Tumulten.

So kam es auf der Nordtribüne zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen HSV-Fans. Um einen möglichen Platzsturm zu verhindern zogen daraufhin Polizisten mit Hunden vor der Kurve auf.

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Wie HSV-Vorstand Frank Wettstein auf der Vereinshomepage berichtet, habe zudem etwa 25 Minuten nach Schlusspfiff eine „sehr aggressive Gruppe versucht, über die VIP Ost-Treppe zum Stadionvorplatz und von dort gewaltsam in den Kabinenbereich zu kommen.“ Beschwichtigende Versuche von Ordnungsdienst und Polizei, die Gruppe aufzuhalten, seien erfolglos geblieben, sodass die Beamten schließlich Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzten. Mehrere Personen wurden verletzt.

„Neben einigen Mitgliedern von HSV-Ultragruppen haben unsere Fachleute und die Polizei viele Unbekannte gesehen, die noch nie negativ in Erscheinung getreten sind“, antwortete Wettstein auf die Frage nach der Identität der Angreifer. „Das deutet auf eine Art Krawalltourismus hin, gegen den wir massiv vorgehen werden.“

Gleichzeitig betonte der HSV-Vorstand, dass nicht alle Ultras an den Vorfällen beteiligt gewesen seien und der konstruktive Austausch weiterhin gepflegt werden solle. Vor dem Hintergrund der Geschehnisse kündigte Wettstein zudem an, dass die beim Heimspiel gegen Mainz verhängten Sicherheitsmaßnahmen auch für die restlichen Heimspiele der Saison gelten sollen.