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National

Augsburg: Zündler und Flitzer müssen selber zahlen

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 10. April 2014
Quelle: imago

Der FC Augsburg hat drei Geldstrafen für Flitzer aus der laufenden sowie für das Zünden von Pyrotechnik aus der Saison 2011/12 an seine Fans weitergegeben.

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Durch rechtskräftige Entscheidungen sind die Verursacher, die vom FCA direkt nach den Vorfällen bereits mit mehrjährigen und bundesweiten Stadionverboten belegt worden waren, nun auch rechtlich verpflichtet, die Geldstrafen an den FC Augsburg zurück zu zahlen.

„Wir verurteilen nicht nur jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung oder Beleidigungen, sondern auch den Einsatz von Pyrotechnik oder sonstigen Aktionen, die den Spielbetrieb unterbrechen oder gefährden. Daher haben wir gleich nach den jeweiligen Vorfällen angekündigt, alles dafür zu tun, die Täter zu ermitteln, um die Strafen weiterbelasten zu können. Dies ist nun geschehen“, sagt Peter Bircks, Geschäftsführer des FC Augsburg. „Diese Maßnahmen sind ein Schritt, den wir als Verein gehen, um den Stadionbesuch für jeden Besucher zu einem sicheren und  stimmungsvollen Erlebnis erhalten zu können“, erklärt Bircks und kündigt an: „Wir hoffen, dass es zukünftig nicht mehr zu Geldstrafen für  den FCA kommt. Sollte es dennoch der Fall sein, werden wieder alles daran setzen, die Täter zu ermitteln und die Strafen entsprechend weiterbelasten.“

Die Augsburger waren vom DFB in dieser Saison mit zwei Geldstrafen belegt worden, weil Zuschauer als „Flitzer“ auf den Rasen der SGL arena gelaufen waren und für eine Spielunterbrechung gesorgt hatten. Daher musste der FCA Geldstrafen in Höhe von 3.000,- Euro nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 3. Spieltag in Höhe von 4.000,- Euro, nach dem Heimspiel gegen Werder Bremen am 19. Spieltag zahlen. In der Saison 2011/12 wurde der FCA vom DFB mit insgesamt 4.000 Euro zur Kasse gebeten, weil ein Fan im Rahmen des Auswärtsspiels in Hamburg im Gästeblock Pyrotechnik gezündet hatte.