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International

Aufarbeitungen zum Wiener Stadtderby haben begonnen

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 11. November 2014
Quelle: imago

Nach den Ausschreitungen rund um das Wiener Derby haben nun die Aufarbeitungen der Vorfälle begonnen. Gegen zwei Austria-Fans wurde bereits ein Stadionverbot ausgesprochen. Vor dem Spiel appellierte offenbar ein Vorsänger der Austria-Ultras an die Fans, Sachbeschädigungen und das Zünden von Pyrotechnik zu unterlassen.

In einer Stellungnahme distanziert sich Austria Wien von den Vorfällen beim 311. Wiener Stadtderby. Der Verein werde alles in seiner Macht stehende unternehmen, „um die Verursacher und alle Beteiligten umgehend ausforschen zu können und alle uns möglichen Schritte gegen diese Randalierer einzuleiten“, heißt es darin. Durch die Sichtung von Fotomaterial seien bereits zwei Personen eindeutig identifiziert und mit Haus- und Stadionverboten belegt worden.

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Darüber hinaus kritisiert die Austria, dass sich ausländische Gruppierungen, zu denen die Austria-Fans Freundschaften pflegen, im Stadion platzierten. So sollen unter anderem Fans von Ferencváros Budapest das Derby besucht und die Stimmung somit zusätzlich angeheizt haben.

Wie die Fangruppierung 1911aktuell.at auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, hatte ein Vorsänger der Austria-Ultras den Anhang der Violetten dazu aufgefordert, auf Gewalt und Pyrotechnik zu verzichten, „um das Image der Fußballfans hierzulande nicht weiter zu beschmutzen.“

fn