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National

Auch MSV Duisburg verbietet HoGeSa-Symbolik

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 03. November 2014
Quelle: Youtube-Screenshot

Der MSV Dusiburg weist die Vorwürfe zurück, sich nicht an dem Verbot der „Hooligans gegen Salafisten“-Symbolik zu beteiligen. Der Verein nimmt das Verbot allerdings nicht mit in die Stadionordnung auf.

Medien berichteten zuvor darüber, dass sich der MSV Duisburg nicht an dem Verbot der „HoGeSa“-Symbolik im Stadion beteilige. „Wir haben sowohl in unserer Stadionordnung als auch in unseren Tipps und Hinweisen zum Betreten der Schauinsland-Reisen-Arena klar festgelegt, was wir nicht sehen wollen – und natürlich zählt auch die unsägliche HoGeSa-Symbolik dazu“, so MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt.

„Wir werden in diesen Tagen natürlich auch unseren Ordnungsdienst auf die neue Thematik sensibilisieren. Der MSV wird auch weiter Gewalttätern, Rassisten und ähnlichen Menschen und Gruppen keinen Platz bieten! Im Gegenteil: wir wissen, dass sich unsere Anhänger immer wieder mit viel Leidenschaft und Liebe für die Menschen einsetzen, die Hilfe benötigen!“, verdeutlichte Mohnhaupt.

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Die Stadionordnung für die Schauinsland-Reisen-Arena sei eindeutig formuliert „Den Besuchern des Stadions ist das Mitführen folgender Gegenstände untersagt: a) rassistisches, fremdenfeindliches und rechtsradikales Propagandamaterial.“

„Unsere Stadionordnung gibt uns alle Möglichkeiten zur Verfolgung auch dieser Symboliken, von denen wir auch in diesem Fall Gebrauch machen werden. Wir werden und können allerdings nicht alle paar Tage unsere Stadionordnung ändern, um jedes neue Symbol und jede neue Gruppierung dort zu benennen, die der gesunde Menschenverstand nicht braucht“,  führte der Sicherheitsbeauftragte des MSV, Michael Meier, fort.

 

rs