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National

Alle gegen Leipzig

Autor: Zienau Veröffentlicht: 13. Februar 2015
Quelle: imago

Die Kampagne „Nein zu Red Bull“ meldet sich zurück und möchte genau da weitermachen, womit sie im letzten Jahr aufgehört hat: Mit dem Anliegen so gut wie möglich gegen RB Leipzig vorzugehen.

Man habe das letzte halbe Jahr rekapituliert und sowohl positive als auch negative Kritik erhalten, die man berücksichtigen wolle, heißt es in einer Mitteilung. Das Anliegen der Kampagne war und ist die Mobilmachung gegen den Leipziger Fußballverein. „RB Leipzig ist ein hochkomplexes Konstrukt, das es durch Wohlwollen der örtlichen sächsischen Behörden und des DFBs sowie der DFL bis in die 2. Bundesliga geschafft hat. Bei keinem anderen Verein wurden so gezielt Regeln und Statuten umgangen und bei keinem anderen Verein haben Behörden und Verbände so kooperiert“, heißt es auf der Website der Bewegung. Daher wolle man in Zukunft die Kooperation mit anderen Vereinen suchen, um gemeinsam gegen RB vorzugehen.

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Dabei werde man sich allerdings auf Leipzig beschränken. „Auf einen Vergleich anderer Vereine mit RB Leipzig wollen wir uns bewusst nicht einlassen“, heißt es in der Bekanntmachung. „Uns ist auch klar, dass es ein Gefälle in den Profiligen zwischen Vereinen mit ausgegliederten Profi- bzw. Fußballabteilungen und Eingetragenen Vereinen gibt, jedoch wollen und können wir diesen komplexen fortschreitenden Vorgang nicht als Kampagne begleiten. Das soll Arbeit anderer Bündnisse bleiben.“

Allerdings werde man in Zukunft „RB Leipzig und alle damit verbundenen Vorgänge kritisch zu begleiten und hinterfragen“. Eine grundlegend kritische Haltung aller Fans gegenüber RB Leipzig sei notwendig. Daher werden alle Fans und Fangruppen in Deutschland aufgefordert, die Kampagne zu unterstützen.

Die gesamte Nachricht von „Nein zu Red Bull“ findet ihr hier.