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National

1. FC Köln weist Gratulation von rechtsextremer Partei zurück

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 24. April 2014
Quelle: imago

Der 1. FC Köln kann sich nach der Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga vor Glückwünschen naturgemäß kaum retten. Dass sich auch die rechtsextreme Partei Pro Köln unter die Gratulanten gemischt hat, gefällt dem Aufsteiger aber keineswegs.

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Auf der Homepage der Partei hatte der Pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht erklärt: “Was nun sportlich im Bereich des Fußballs erreicht wurde, können die Kölner Wähler am 25. Mai auch politisch schaffen: mit einer Stimme für PRO KÖLN die Domstadt endlich auch politisch wieder in die Erstklassigkeit führen.“

Besonders von diesem direkten Wahlaufruf distanziert sich der Verein nun in aller Deutlichkeit: „Wir weisen den durch diese Formulierungen suggerierten Eindruck, es gäbe irgendeinen Zusammenhang zwischen Erfolgen des 1. FC Köln und einer Wahlentscheidung für „Pro Köln“, entschieden zurück. Der 1. FC Köln ist ein offener, toleranter Club und gemäß seiner Satzung zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet. Über den Missbrauch unseres Erfolgs für eine Wahlkampfbotschaft sind wir empört. Der Aufstieg ist eine Leistung des Clubs. Die Freude darüber teilen wir mit allen Bürgern dieser Stadt. Dem Versuch, sich als Trittbrettfahrer von diesem Erfolg zu Zielen tragen zu lassen, die mit dem 1. FC Köln und seinen Werten nichts zu tun haben, erteilen wir eine eindeutige Absage.“