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1. FC Köln verhängt 64 Stadionverbote gegen eigene Fans

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 03. Juli 2017
Quelle: imago

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 1. FC Köln zu einer Geldstrafe von insgesamt 35.000 Euro für Fan-Fehlverhalten in den letzten Spielen der abgelaufenen Saison verurteilt. Der Verein selbst reagiert mit Stadionverboten.

Sanktioniert wurden vom DFB Vorfälle in Leverkusen und gegen Mainz, insbesondere der Einsatz von Pyrotechnik, sowie beleidigende Banner im Spiel gegen Hoffenheim.

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Darüber hinaus spendet der 1. FC Köln als Auflage 10.000 Euro wegen der wiederholten beleidigenden Sprechchöre aus der FC-Fankurve gegen Dietmar Hopp an die Sepp-Herberger-Stiftung des DFB. Hier folgt der Verband dem Vorschlag des FC.

Zugleich betonte der Klub, dass er Verbandsstrafen für sogenannte Schmähgesänge ablehne. Er werde jedoch auch künftig bei massiv beleidigenden Ausfällen von FC-Fans freiwillig und im Namen von Dietmar Hopp eine Spende an die Sepp-Herberger-Stiftung leisten und sich im Stadion gegen die Schmähungen positionieren.

Zudem reagiert der Klub selbst auf das Verhalten einiger Fans in der Rückrunde der vergangenen Saison. Gegen 64 Personen wurden Stadionverbote verhängt, die meisten wegen des Zündens von Pyrotechnik und Verstoßes gegen das Vermummungsverbot beim Spiel der U21 des FC gegen Rot-Weiss Essen. Darüber hinaus erhielten zahlreiche Fans ermahnende Schreiben.

Mehr als 200 ermittelte Personen wurden in der Stadionverbotskommission des 1. FC Köln angehört. Die Kommission hat im Ergebnis in jenen Fällen, in denen ihrer Auffassung nach ein schwerer Verstoß gegen die Stadionordnung zu Grunde lag, im Sinne eines reibungslosen und sicheren Ablaufs der Spiele des 1. FC Köln Stadionverbote ausgesprochen. Die Reaktionen des FC auf die Vorfälle wurden den Gruppen und der AG Fankultur in dieser Woche kommuniziert.