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International

Zahlreiche Vorfälle in der Europa League

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 27. Februar 2015
Anhänger von Feyenoord Rotterdam werfen eine aufblasbare Banane auf das Spielfeld rassistische Att Quelle: imago

Schon beim Hinspiel in Rom schlugen einige Fans aus Rotterdam über die Stränge. Gestern kam es auch in Rotterdam zu Vorfällen, die sogar in einer Spielunterbrechung endeten. In Kiew war das Fußballspielen ebenfalls zwischenzeitlich nicht möglich. In Italien, genauer in Neapel, wurden darüber hinaus mehrere türkische Fans angegriffen und verletzt.

Spiel in Rotterdam

Wie fanzeit berichtete, kam es im Hinspiel in Rom bereits zu Ausschreitungen. Beim Rückspiel in den Niederlanden wurden nach ersten Informationen vor dem Spiel vier italienische Fans festgenommen und von zahlreichen Anhängern die Personalien aufgenommen.

Während des Spiels wurde der dunkelhäutige römische Spieler Gervinho mit einer großen aufblasbaren Banane beworfen – der Schiedsrichter unterbrach das Spiel. Ironischerweise schoss Gervinho, der Opfer dieses rassistischen Vorfalls wurde, das alles entscheidende Tor. Feyenoords Sportdirektor Eric Gudde sieht den Bananenwurf nicht als rassistische Aktion: „Die Banane ist zufällig in Gervinhos Nähe gelandet.“ Nach einem Tor war die Lage im Stadion so erhitzt, dass der Schiedsrichter die Partie wegen geworfenen Feuerzeugen und anderen Gegenstände auf dem Spiefeld erneut für circa 15 Minuten unterbrechen musste.

Spiele in Kiew und Neapel

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Auch beim Spiel Dynamo Kiew gegen die Franzosen aus Guingamp kam es zu Ausschreitungen. Ukrainische Fans stürmten die Laufbahn des Stadions und versuchten gegnerisches Material zu erbeuten. Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppierungen. Auch diese Partie musste unterbrochen werden.

 

In Neapel wurden zudem vier türkische Anhänger bei drei Angriffen verletzt. Es bleibt abzuwarten, welche Strafen die einzelnen Vereine erhalten werden.

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