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National

Rechtsextremer Rostock-Fan nach Angriff auf Familie verurteilt

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 25. März 2015
imago11858147h Quelle: imago

Weil er am Rande des Auswärtsspiels bei Jahn Regensburg eine Familie angegriffen haben soll, ist ein Fan des FC Hansa Rostock nun vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro (120 Tagessätze a 45 Euro) verurteilt worden.

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Wie das Online-Portal Regensburg Digital berichtet, sah es das Gericht als erwiesen an, dass der 27-Jährige eine dreiköpfige Familie mit einem siebenjährigen Sohn zunächst unter anderem mit „scheiß Zecken“ angepöbelt und schließlich den Vater ins Gesicht geschlagen hat. Grund für den Angriff des zum Tatzeitpunkt stark angetrunkenen Hansa-Anhängers war offenbar die St.-Pauli-Kappe des Vaters.

Auch wenn der Angeklagte zunächst die Tat ganz abstritt und schließlich beteuerte, er habe lediglich versucht, dem Opfer die Kappe vom Kopf zu schlagen, sah das Gericht die Schuld als erwiesen an. Besonders schwer fiel dabei ins Gewicht, dass der Täter auch den Sohn bedroht haben soll. Der Verurteilte war bereits wegen mehrerer Delikte vorbestraft, zudem wird ihm die Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Organisation zur Last gelegt.

7 Responses to “Rechtsextremer Rostock-Fan nach Angriff auf Familie verurteilt”

  1. achtzehnachtenvierzich sagt:

    Naziwichser droht kleinem Jungen mit Gewalt. Mit dieser feigen Sau wäre ich gern mal fünf Minuten allein in der Besenkammer, seine schwere Kindheit argumentativ aufarbeiten. Wo bleibt denn da der Herr de Misère?

    • Niels sagt:

      jau, mit dem vogel wäre ich auch gern mal für ein paar minuten allein.

      war aber bestimmt völlig unpolitisch, denn sie hassen st. pauli ja aus prinzip.

  2. JPO sagt:

    Eure Wortwahl und der Inhalt Eurer Kommentare stellt Euch auf eine Stufe mit dem besoffenen Hirni, der zu Recht verurteilt wurde.

    • achtzehnachtenvierzich sagt:

      Ein Nazi („rechtsradikaler“) ist jemand der Gewalt als Mittel fordert und die physische Vernichtung Andersdenkender, -lebender, -aussehender und -liebender anstrebt. Wenn ich mich über die Bedrohung eines kleinen Jungen durch so jemanden aufrege und bereit bin als wehrhafter Demokrat – notfalls – solchen Leuten ihre eigene Medizin angedeihen zu lassen stehe ich nicht auf einer Stufe mit ihnen und mein Kollege von Pauli auch nicht.

      Bunt ist die Welt und granatenstark.

      • JPO sagt:

        Mit Deinen Aussagen stehst Du außerhalb der Regeln des demokratischen Rechtsstaats und bist ergo lediglich in Deiner eigenen Sicht ein Demokrat.

        Eine kleine Nachhilfe in Sachen Rechtsstaat:

        Die Gewaltausübung liegt allein in der Macht des Staates. Die Allgemeine Staatslehre gibt dem Staat die Legitimation, physische Gewalt auszuüben. Das Gewaltmonopol des Staates ist eine Grundlage zum Funktionieren des Rechtsstaates. Es gehört zu den Obliegenheiten eines souveränen Staates und dient der Garantie für Frieden und Ordnung in einem Staat.

        • achtzehnachtenvierzich sagt:

          NSU-Skandal, Finanzierung verfassungsfeindlicher Organisationen über V-Leute &cetera … vielleicht sollte der Staat mal langsam anfangen seinen „Obliegenheiten“ nachzukommen?

          Kleine Nachhilfe in Sachen Rechtsstaat:

          BGB §§ 227ff, StGB § 32ff

          Bedroh‘ in meiner Gegenwart ein Kind mit Gewalt und ich planier‘ Dich.

          • achtzehnachtenvierzich sagt:

            Davon abgesehen – ja, es existiert eine Welt nach den ersten zwei Semestern Jura – gibt das Grundgesetz die Legitimation und nicht die allgemeine Staatslehre bzw. -theorie.

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