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National

Rechte Hooligans vs. Ultras: Hochspannung in Werders Fanszene

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 04. Mai 2015
imago03552489h Quelle: imago

Am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt ist es offenbar erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Ultras des SV Werder Bremen und rechten Hooligans des Vereins gekommen.

Laut übereinstimmenden Augenzeugen-Berichten sollen Werder-Fans, vornehmlich aus der Ultra-Szene, noch während des Spiels das Stadion verlassen haben. Anlass dafür war offenbar ein Gerücht, demzufolge rechte Werder-Hooligans ohne Polizeigeleit unterwegs seinen und einen Angriff auf Stadionverbotler aus Ultra-Kreisen geplant hätten.

Außerhalb des Stadions kam es augenscheinlich dennoch zu keinen größeren Zusammenstößen. Die Polizei jedenfalls weiß lediglich von zwei Schlägereien zu berichten, nahm aber wohl wahr, dass Hooligans und Ultras bei verschiedenen „Laufspielen“ versucht haben sollen, den Einsatzkräften zu entkommen und sich zu Prügeleien zu treffen. Ob diese Interpretation die Szenerie zutreffend beschreibt, sei dahingestellt. Es sei jedenfalls zu Stein- und Flaschenwürfen gekommen. Weiterhin hätten sich Mitglieder beider Lager die Hände zum Teil mit Tapeband umwickelt, zudem stellten die Beamten Quarzsandhandschuhe sicher. Bis auf die üblichen Personalienfeststellungen und Platzverweise bilanziert die Polizei ansonsten aber ein weitgehend friedliches Spiel.

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Bereits beim vergangenen Nordderby in Bremen Ende April wurden Werder-Ultras von rechten Hooligans angegriffen, zum Teil mit Flaschen und Pfefferspray. Vom Heimspiel gegen Frankfurt berichten nun erneut sogar unbeteiligte Fans von Übergriffen der Hooligans. Eine in jedem Fall besorgniserregende Entwicklung.

6 Responses to “Rechte Hooligans vs. Ultras: Hochspannung in Werders Fanszene”

  1. Icke sagt:

    könnt ihr mal bitte eure artikel grundsätzlich durch eine rechtschreibprüfung jagen, wenn ihr die offensichtlichen fehler schon nicht selbst seht. und am besten gleich mal bei allen artikeln 😉 Spaß beseite. etwas mehr sorgfalt, auch bei der einen oder anderen formulierung, und das lesen hier würde deutlich mehr spaß machen.

  2. Jochen sagt:

    Politik raus aus dem Stadion!!!! Es reicht langsam mit den Antifa-Klamotten, Nazisachen und Regenbogenfahnen. Zum Kotzen.

    • Tankerton sagt:

      Genau.

      Politische Meinungen sind an der Einlaßkontrolle abzugeben!!!! Desgleichen religiöse Überzeugungen!!!! Hautfarbe!!!! Sexuelle Orientierung!!!! Bildung!!!! Charakter!!!! Grundrechte!!!!

      Dieser ganze Schweinkram halt ..

      !!!!

  3. JPO sagt:

    Weder links noch rechts! Demokrat und Fußballfan!

    Sogenannte „Anti-Faschisten“ rechtfertigen Ihr Dasein lediglich dadurch, daß Sie gegen sogenannte „Nazis“ sind. Das Ganze hat mit dem Thema Fußball jedoch nichts zu tun.

    Es bedarf auch keines Statements irgendeiner Fanszene respektive Gruppierung, außer dem Bekenntnis und Support für den jeweiligen Verein.

    • JoRo sagt:

      Denk ich an meine Anfangszeit als Stadionbesucher Ende der Achtziger und dann in den Neunzigern zurück, bin ich verdammt froh, daß es Leute gab und gibt, die ihren Mund aufmachen gegen xenophoben Mist, der für viele scheinbar schon was mit Fußball zu tun hat (man denke nur an die unsäglichen Affenlaute). Daß sich darin bestimmte Gruppen besonders hervor tun, liegt auch daran, daß andere schweigen. Aufrechte Demokraten, die ihr Recht auf Meinungsfreiheit höchstens anonym in Foren wahrnehmen. Höchst bedauerlich. Übrigens schließt sich Demokratie und Antifaschismus mM nach keinesfalls aus, sondern bedingt sich eher.

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