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National

Montagsspiele in der Bundesliga?

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 26. November 2014
imago09113906h Quelle: imago

Die DFL plant laut Informationen der „Sportbild“ in der Bundesligaspielzeit 2017/2018 die Austragung eines Montagabendspiels. Am Samstag soll dafür eine Bundesliga-Partie weniger, die Zweitliga-Partie am Montag dafür eher stattfinden. 

Bereits im Jahre 2005 gibt es eine entscheidende Änderung der Anstoßzeiten in der Bundesliga. In diesem Jahr wird das Freitagabendspiel eingeführt. Das Freitagsspiel wird seitdem um 20.30 Uhr angepfiffen. Partien der 2. Bundesliga am Freitag beginnen statt um 19.00 Uhr schon um 18.00 Uhr, um eine Überschneidung zu vermeiden. Bei den Samstagsspielen ändert sich bezüglich der Anstoßzeiten nichts. Nur findet durch das wieder eingeführte Freitagsspiel eines weniger am Samstag statt. Die Bundesliga-Begegnungen am Sonntag werden gleichzeitig um 17.00 Uhr vom Schiedsrichter angepfiffen.

Seit Beginn der Saison 2009/2010 kann der Fußballfan ein weiteres Samstagsspiel im Pay-TV verfolgen. Das sogenannte „Topspiel“ beginnt ab sofort am Samstag Abend um 18:30 Uhr. Eine Anstoßzeit an die sich der Bundesligafan erst einmal gewöhnen musste. Auch die Sonntagsspiele finden nicht mehr parallel statt. Diese werden nun um 15:30 und 17:30 angepfiffen. Für den Fußballfan ist es erstmals so, dass er an einem Wochenende fünf Spiele live sehen kann. Das solle gut für die Fußball Bundesliga und besser für deren Vermarktung sein.

Die Initiative „Pro Fans“  reagiert auf die zeitlich unterschiedlichen Spielansetzungen und stellt Forderungen nach zuschauerfreundlicheren Anstoßzeiten. Die Mannschaften der ersten und zweiten Liga spielen an vier regulären Tagen zu zwölf unterschiedlichen Zeiten. Wer sein Team auswärts begleiten möchte, muss dafür oftmals sogar Urlaub nehmen. „Pro Fans“ fordert daher erneut die Einführung der „300-Kilometer-Regel“. Demnach sollen Freitag, Sonntag und Montag nur Teams gegeneinander antreten, die nicht weiter als 300 Kilometer voneinander entfernt sind.

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Monat für Monat findet die Verleihung des so genannten „Spielansetzungsmonsters“ (SAM) statt. Dieses wird von „ProFans“ für die weitesten Auswärtsfahrten im Monat an Bundesligavereine verliehen. Viele Clubs, unter anderem Hertha BSC oder der FC Augsburg, fordern nach Erhalt dieses Negativpreises die Einführung der „300-Kilometer-Regel“.

 

rs

 

 

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