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International

FARE prämiert Aktionen in zwölf Ländern

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 02. Juli 2014
imago14899960h Quelle: imago

13 Organisationen erhalten von dem internationalen Netzwerk FARE (Football Against Racism in Europe) insgesamt 30.000 Euro. Die 13 Organisationen oder Projekte verteilen sich auf zwölf Länder: Bulgarien, England, Griechenland, Ungarn, Israel, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Slowakei, Slowenien und die Ukraine. Im Oktober werden wieder zwei „football-people“-Wochen stattfinden und in dieser Zeit finden auch die 13 Projekte statt, die unterschiedlicher Art sind.

Die Organisation FARE schreibt sich seit 1999 den Kampf gegen jegliche Diskriminierung im Fußball auf die Fahnen. Seit jeher unterstützt FARE Projekte und organisiert die FARE-Wochen, in der viele Fanszenen auch in Deutschland aktiv werden und ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Bei den nun unterstützten Projekten ist sich Piara Powar, ein Verantwortlicher von FARE, sicher, dass sie die wichtigen Themen wie die Stärkung ethnischer Minderheiten, Gleichberechtigung, Frauen-Fußball und LGBTI-Rechte (damit sind Rechte für lesbische, schwule, bisexuelle und intersexuelle Menschen sowie für Transgender gemeint) fördern werden.

 

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Ungefähr 100 Bewerber für die finanzielle Unterstützung

 

Die Auswahl der Projekte, welche letztendlich finanziell von FARE unterstützt werden, war nicht einfach. Circa 100 Bewerber haben sich gemeldet, um Unterstützung zu erhalten und auf soziale Probleme aufmerksam machen zu können. Die Zuschüsse gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal und man hofft auch in den kommenden Jahren den Kontakt zu den Organisationen und Projektleitern aufrecht zu erhalten, um eine lang andauernde Basis in der Bekämpfung jeglicher Diskriminierung im Fußball zu schaffen.

In St. Petersburg wird es beispielsweise eine Diskussion geben, die über die rassistischen und diskriminierenden Probleme im russischen Fußball aufklärt. Dazu werden auch NGOs von benachbarten Städten hinzugezogen. Auch in Schottland wird es eine Konferenz in Zusammenarbeit mit Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers geben, die ebenfalls über rassistische Probleme diskutieren werden. In Griechenland wird die Organisation „Foul“ unterstützt, die eine nationale Konferenz zum Thema Diskriminierung und Ungleichheit der Geschlechter abhält. Der griechische Fußballverband sowie die Super League wird an dieser Konferenz teilnehmen. Alles in allem werden noch etliche Film-Festivals veranstaltet und Workshops für Interessierte bereitgestellt.

jh

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