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National

Dynamo Dresden reagiert auf „Pegida“-Demos

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 07. Januar 2015

Ganz Deutschland diskutiert über die Pegida-Aufmärsche. Während in den meisten Städten zuletzt die Demonstranten gegen das islamfeindliche Bündnis deutlich in der Überzahl waren, gingen in Dresden am Montag erneut 18.000 Menschen auf die Straße, um gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes zu mobilisieren. Die sächsische Landeshauptstadt ist das Epizentrum der Bewegung. Auch Drittligist Dynamo Dresden will sich der Thematik deshalb nicht entziehen.

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In einer gemeinsamen Mitteilung erklären die Dresdner Spitzensport-Teams Dynamo Dresden, DSC 1898 Volleyball, Dresdner Eislöwen, Dresden Monarchs und Volleyball Club Dresden ihre politische Neutralität. „Die Dresdner Vereine setzen sich für Akzeptanz und Respekt sowie gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein.“ Ohne „Pegida“ wörtlich zu erwähnen, setzten die Klubs aber nicht auf eine pauschale Verurteilung der Demonstranten. „Aus Sicht des Sports ist es wichtig, den berechtigten Interessen der Bürger zuzuhören und ihre Sorgen ernst zu nehmen. Anliegen des Sportes ist es, zu verbinden, nicht zu spalten, und für einen offenen und fairen Dialog einzutreten“, heißt es.

Weiter erklären die Vereine, dass sie die Initative der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz unterstützen. Die CDU-Politikerin hat für den kommenden Samstag (15 Uhr) zu einer Kundgebung auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche aufgerufen hat.

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