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National

„Bayern gegen Linksextremismus“

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 24. April 2015
Fans der Löwen Fußball Regionalliga Bayern Saison 2014 2015 TSV 1860 München II FC Würzburger Quelle: imago

Im Juli 2013  spielten die Amateure des TSV 1860 München und des FV Illertissen. Während der Begegnung hatten die Fans der Löwen Ärger mit einer Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremisten. Das Innenministerium warnt jetzt vor radikalen Strukturen in Bayern.

Wie der Merkur berichtet, wehrten sich am 24. Juli im Grünwalder Stadion laut Augenzeugenberichten ein Großteil der Anhänger von 1860 München auf der Gegentribüne mit „Nazis raus“-Rufen gegen eine Gruppe mutmaßlicher Rechter. Dabei soll es offenbar auch zu einem Handgemenge gekommen sein.

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Auf der Website „Bayern gegen Linksextremismus“ führt nun auch das Innenministerium die Auseinandersetzung auf. Die Seite wird vom Ministerium genutzt, um linksextreme Vorfälle zu dokumentieren und vor radikalen Strukturen in Bayern zu warnen. Laut Merkur will die Münchner Grünen-Abgeordnete Katharina Schulze jetzt in einer Landtags-Anfrage wissen, warum der Vorfall als linksextrem bewertet werde. Zusätzlich will Schulze klären, warum die andere Seite in Anführungszeichen als „rechte“ Fans bezeichnet und nach Ansicht der Grünen damit verharmlost wird. Die Abgeordnete schreibt, dass sich in dieser Gruppe auch Neonazis befunden hätten, darunter ein bekannter Münchner Aktivist.

Schulze will weiterhin vom Innenministerium wissen, ob Straftaten, die sich gegen Neonazis wenden, automatisch als linksextrem eingestuft werden. In der Vergangenheit hätte das Ministerium laut Schulze erklärt, dass Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und linksgerichteten Gruppen in Bayern keine Bezüge zum Fußball aufweisen.

 

2 Responses to “„Bayern gegen Linksextremismus“”

  1. Kalle Grabowski sagt:

    Mei in Bayern is hoid fost ois aussa der CSU „linksextrem“ 🙂

    Und derer Osylantn zoin noch net amoi Maut.

  2. Tankerton sagt:

    Es gibt auf der einen Seite Linksextreme und Radikale und auf der anderen Seite einige ganz verschwindend wenige „rechte“ Einzelfälle. Nix fast. Harmlos eigentlich. Wenn man nicht hinguckt, sieht man’s fast gar ned.

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